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Es besteht Krieg zwischen Gott und Wissenschaft. An Gott halten sich viele Menschen oder sogar ein Großteil fest. Egal ob jung oder alt. Der Glaube an Gott gibt vielen Menschen Kraft, allerdings löst Glaube auch Krieg aus und tausende und abertausende Menschen müssen sterben! Wieso zweifelt niemand daran, ob Gott das wirklich so möchte. Wenn man sich aber an der Wissenschaft festhält gibt es keinen Krieg, kein Blut. Nur Fortschritt. Wenn alle an einem einzigen Strang ziehen kann man mehr erreichen, als sich zu bekämpfen. Mein Fazit: Jeder kann Glauben an Gott oder die Wissenschaft aber deswegen muss man sich nicht bekriegen und es müssen keine Menschen für Gott sterben… Das will er nicht und wir auch nicht. Das Leben ist zu wertvoll, um es früher zu beenden als nötig. Jeder kann Leistung erbringen und wird durch etwas an dass er SELBER glaubt gestärkt.

Danke für Ihr Statement, auf das ich einmal etappenweise eingehen möchte:

Christen & Gewalt

Zumindest ich kenne keinen Christen, der es für für bibel-kompatibel hält, anderen Menschen mit Gewalt zu begegnen. Das ist für Christen bei genauerer Betrachtung sogar ausgeschlossen – gerade angesichts der hohen Anforderung Gottes/Jesu an uns:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen. Damit erweist ihr euch als Söhne eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt es regnen für Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nur die liebt, die euch Liebe erweisen, was für einen Lohn habt ihr dafür zu erwarten? Tun das nicht sogar Leute wie die Zolleinnehmer? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes?

Von daher tut es mir leid, wenn Sie offenbar auf Christen getroffen sind, die diese Sätze nicht sonderlich ernst nehmen.

Es besteht Krieg zwischen Gott & Wissenschaft

Diesen Konflikt sehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich kenne viele Christen, die selbst Physiker, Chemiker, Biologen, Kosmologen etc. sind – und sie stehen keinesfalls in einem Spannungsverhältnis. Und selbst viele renommierte Wissenschaftler sind heutzutage Theisten. Es tut mir abermals leid, wenn Sie offenbar so viele Christen erleben, die der Wissenschaft so begegnen, dass man sogar von „Krieg“ sprechen muss. Aus meiner Sicht gibt es dafür allerdings keinerlei Grund.

Wenn wir an der Wissenschaft festhalten, gibt es keinen Krieg, sondern nur noch Fortschritt.

Diese These stimmt meiner Meinung (leider) nicht mit der Realität überein: Der Bau von atomaren, biologischen und/oder chemischen Massenvernichtungs-waffen wäre ohne die Wissenschaft gar nicht möglich gewesen, ist aber genau das Gegenteil von (positiv verstandenem) Fortschritt, sondern wird für kriegerische Zwecke eingesetzt.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin ein großer Freund der Wissenschaft, wir haben ihr sehr viel Positives zu verdanken. Aber es zeigt sich eben auch: Jede Sache kann von Menschen entweder zum Guten oder zum Schlechten eingesetzt werden. Das Problem ist meiner Ansicht aber gar nicht die jeweilige Sache, sondern vielmehr der Mensch an sich – genauer gesagt: der Machtmensch an sich.

Wenn das Machtstreben eines oder vieler Menschen so krass ausgeprägt ist, dass sie dafür über Leichen gehen, dann wird es gefährlich. Dann wird Gott schnell einmal für die eigene Sache instrumentalisiert oder eine wissenschaftliche Erkenntnisse für negative Zwecke ausgenutzt. Der Machtmensch ist also das Problem; nennen Sie mir auch nur einen Krieg, in dem es nicht genau darum ging.

Keinen Krieg kann es meiner Ansicht nur dann geben, wenn wirklich jeder Mensch sich an die Aufforderung Jesu zur Feindesliebe halten würde: „Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.“ Anders ist es meiner Ansicht nicht möglich.

Ein abschließender Gedanke

Glaube und Wissenschaft stehen nicht im Widerspruch zueinander, das kann Ihnen jeder gläubige Wissenschaftler bestätigen – und davon gibt es weltweit wie gesagt jede Menge. Die Frage lautet also, wessen Weltsicht die richtige ist: die des atheistischen oder die des gläubigen Physikers? Sehen Sie hierzu auch folgenden Vortrag von Dr. Alexander Fink, seines Zeichens Biophysiker.

 

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