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Fragen zum Buch

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, wenn Sie mein Buch „Begründet glauben“ mit einer kritischen Brille gelesen haben. Allen anderen rate ich, dies gerne noch zu tun. Im Folgenden möchte ich auf Ihre Frage, die mich konkret zum Buch erreicht haben, eingehen:

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1 Auf S. 73 f. schreiben Sie, im Gegensatz zu den anderen Weltreligionen habe das Christentum kein Regelwerk. Ich gebe zu, das versetzt mich in großes Erstaunen. Von den 10 Geboten, über die Bergpredigt bis hin zu den Paulusbriefen ist die Bibel voll von Geboten und Verboten. Man weiß gar nicht, was man zuerst befolgen soll. Und die Kirchen halten sich nicht zurück, immer wieder darauf hinzuweisen. Habe ich da etwas falsch verstanden?
2 Während ich von den ersten beiden Kapiteln Ihres Buches recht angetan bin, geht es mir ab dem vierten Kapitel zunehmend gegen den Strich. Alles läuft darauf heraus, die biblischen Wundergeschichten als historisch real darzustellen und gipfelt schließlich in der körperlichen Auferstehung Jesu. Für mich wäre eine körperliche Auferstehung Jesu überhaupt kein vernünftiger Grund für den Glauben an Gott, weil das wundersame wieder lebendig werden einer Leiche allgemein anerkannten Naturgesetzen widerspräche. […]
3 Hat Gott eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ geschaffen, indem er sich dem einen Teil der Menschheit durch Jesus zeigt und dem anderen Teil nicht einmal die Chance einräumt, ihn durch Jesus kennenzulernen. Entsteht hier, Ihrer Meinung nach, wie in der Bibel geschrieben, der Auftrag Gottes zur „Missionierung“. Natürlich meine ich nicht eine Missionierung im negativen Sinne, wie über Jahrhunderte betrieben. Sollte man vielmehr seinen christlichen Glauben in der Begegnung mit „Andersgläubigen“ konsequenter begründen bzw. „verteidigen“? Würden Sie u.U. soweit gehen ihrem Gegenüber zu sagen, dass dessen Glaube falsch bzw. schlecht begründbar oder fern jeglicher Lebenswirklichkeit ist?