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03 – Gott ist nicht beweisbar

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Gott existiert nicht, weil er nicht beweisbar ist. Hat die Wissenschaft Gott nicht schon längst begraben? update
Nichtexistenz kann man nicht beweisen.

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1 Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere“ sagt Gott, „Denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.“ „Aber,“ sagt der Mensch, „Glaube an dich ist doch ein Beweis deiner Existenz? Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumente zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum.“ „Ach du lieber Gott“ sagt Gott, „daran habe ich nicht gedacht“ und löste sich prompt in ein Logikwölkchen auf.
2 Gott ist gerecht und nicht zu beweisen. Wenn nun jmd. aufgrund dieser Wahrheitsunschärfe ins Hintertreffen gerät, läuft das zumindest gegen die Tatsache, dass Gott gerecht ist.
3 Das Problem am religiösen Glauben ist, dass man etwas für wahr hält, ohne Argumente dafür präsentieren zu können.
4 Gegen eine Ansicht, für die keine Argumente angeführt werden, braucht man auch keine Gegenargumente.
5 Glaube ist kein Wissen und nicht überprüfbar.
6 Wenn Sie sagen, es gibt einen Gott, glaube ich solange nicht daran, bis Sie mir den Beweis geliefert haben. Wenn ich an alles glauben würde, dessen Gegenteil man nicht beweisen kann, wäre ich von Feen, Göttern und Kobolden schon verrückt geworden.
7 Das Thema „Gott und Glauben“ lässt sich nicht begründen, weil es immer ein Glauben sein wird.
8 Es gibt keinen Hinweis auf einen Gott, außer man zieht alte Bücher wie den Koran oder die Bibel heran. Haben Sie dagegen Argumente, ohne Verse aus der Bibel zu zitieren?
9 Mein Argument gegen Gott steckt in Antony Flews berühmter „Gärtner-Parabel“.
10 Die Nichtexistenz ist nicht beweisbar. Und wenn Sie jetzt wieder mit Jesus kommen, sage ich einfach: Vielleicht hat Jesus zu viel psychodelische Pflanzen geraucht. 
11 Ein „Knäckebrot-Gott“ ist genauso wenig vernünftig wie der theistische Gott.
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2 Kommentare

  1. Mikes Mikes
    14. Mai 2015    

    Nichtexistenz kann man nicht beweisen.

    Das macht dann all die tausenden verschiedenen Götter gleichwahrscheinlich, was uns zu der Frage bringt, warum gerade der Gott an den Sie glauben und nicht einer der unzähligen anderen, der einzig wahre ist.

    Wär doch schlimm wenn sie durch den Zufall der Erziehung gar an den falschen Gott glauben würden, oder nicht?

    Womöglich hatten gar irgendwelche anderen Kulturen, die schon längst untergegangen sind den wahren Glauben und wir wissen das gar nicht!

    Wie die Chinesen damals sagten, als die ersten Missionare kamen und von dem „wahren Gott und Jesus“ erzählten: „Und warum hat sich Gott so viele Jahrhunderte Zeit gelassen, um uns zu informieren?“

    Also, mal auf den Punkt gebracht … wieso, unter den abertausenden verschiedenen Göttern, die sich die Menschheit im Laufe der Jahrtausende ausgedacht hat, sollten gerade sie ausgerechnet das Glück haben, an den zu glauben, den es wirklich gibt?

    Stellen Sie sich mal außerdem die ernsthafte Frage, an welchen Gott sie glauben würden oder wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in einem der Länder aufgewachsen wären, in dem eine fundamentalistische nicht – christliche Religion das Nichtglauben immer noch mit dem Tode bestraft …

    Schönen Tag noch …

    • Stephan Lange Stephan Lange
      20. Juli 2015    

      Lieber Mike,

      das alles bringt uns ja nicht wirklich weiter, denn: Alles, was Sie einer theistischen Weltsicht vorwerfen, lässt sich 1:1 auch ihrer atheistischen Weltsicht vorwerfen. Stimmt der Atheismus, weil Ihr soziales Umfeld größtenteils atheistisch geprägt war/ist? Bei mir war es nicht so: Mein soziales Umfeld war in meiner Erziehungszeit überaus atheistisch/agnostisch.

      Wie steht es bei Ihnen? Sind Sie vielleicht deshalb Atheist, weil es Ihre „Default-Weltsicht“ war; die Weltsicht also, mit der sie groß geworden sind und deshalb unhinterfragt als richtig ansehen?

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