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In der Tat ist es so, dass meistens der Mensch beteiligt ist, wenn Tiere zu leiden haben – keine Frage. Dafür gibt es eine Unzahl von Beispielen. Situationen wo Tiere ohne menschliches Zutun leiden sind seltener. Aber auch hier gibt es mMn Beispiele, wie Strandungen von Walen. Viele Forscher gehen davon aus, dass viele dieser Säuger dann stranden, wenn es zu starken Sonnenstürmen kommt und dadurch der Orientierungssinn der Wale in die Irre geführt wird. Die Klimageschichte der Erde (Eiszeit, etc.) ist sehr abwechslungsreich und wenn man der Wissenschaft glauben kann, dann gab es seit dem Existieren der Erde schon des öfteren ein Massenaussterben.

Danke für Ihre Frage, die plausibel und berechtigt ist. Ich würde nun gerne, wenn Sie erlauben, nicht selbst darauf antworten, sondern auf einen Antwortvorschlag verweisen, der all meine Versuche (sprachlich wie inhaltlich) bei Weitem in den Schatten stellen würde.

Sie ahnen es vielleicht, die Rede ist natürlich von C.S. Lewis, der in seinem – vielleicht bedeutsamsten – Buch „Über den Schmerz“ (1988) Ihrer Frage sogar ein ganzes Kapitel widmet: „Der Schmerz des Tieres“, S. 131-145. Er schreibt:

Wenden wir uns nun den Tieren zu, so stellen sich drei Fragen. Die erste ist eine Tatsachenfrage: Was überhaupt leiden die Tiere? Zweitens fragen wir nach dem Woher: Wie sind Krankheit und Schmerz in die Welt der Tiere gekommen? Und drittens die Frage nach der Gerechtigkeit: Wie ist das Leiden der Tiere in Einklang zu bringen mit der Gerechtigkeit Gottes?

Das Buch von Michael Murray „Nature Red in Tooth and Claw: Theism and the Problem of Animal Suffering“ (Oxford Press, 2008) habe ich selbst zwar noch nicht gelesen, bislang aber auch nur viel Positives von gehört.

Trotzdem gilt: C.S. Lewis ist natürlich ausnahmslos empfehlenswert – so eben auch sein Buch über Leid. Mein Antwortvorschlag erfolgt dieses Mal also in Form von Kauftipps 🙂

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