Hallo und willkommen!
By Stephan LangeSie kennen sicherlich die bekannte Antwort auf die Frage: “Über was soll ich reden?” Sie lautet: “Meinetwegen über alles, nur nicht über eine Stunde.” Nun, solange möchte ich Sie auch gar nicht aufhalten und versuche, meine Beiträge so kurz wie möglich zu halten.
Vorweg: Ich verstehe diesen Blog als ein Gesprächsangebot. Vorzugsweise für all die, die mit Gott und Glauben eigentlich nicht so viel anfangen können, die skeptisch und vorsichtig-abwartend bei solch einer Thematik sind – aber die sich dennoch sagen: “Wer weiß, informieren kann man sich ja mal darüber. Vielleicht ist da ja doch mehr dran, als ich bislang gedacht habe.” Sollten Sie so denken, mag für Sie vielleicht der eine oder andere spannende Gedanke mit dabei sein.
Nichtsdestotrotz bleibt es eine gesunde Einstellung, misstrauisch zu sein. Ich weiß selbst ganz gut, dass sich Glaube nicht von selbst versteht, Skepsis ist wichtig und erwünscht. Es gibt sehr viele kritische Fragen, die man an den christlichen Glauben stellen kann. Aber ich bin überzeugt, dass es auf skeptische Fragen auch gute Antworten gibt, dass Glaube Sinn ergeben kann – nicht beweisbar, aber doch gut begründbar ist.
Ich lade Sie daher zu meinen Denkangeboten ein, die Sie ruhig und gerne auch mit einer kritischen Brille lesen sollen. Und abschließend sei noch betont: Die folgenden Beiträge möchten lediglich Gedankenanstöße sein – was Sie mit ihnen letztendlich anstellen, das bleibt Ihnen überlassen…

Das ist ja schon mal eine ambitionierte Ansage, wenn auch keine seltene.Ich bin gespannt.
“Alles dient dem, der an Gott glaubt, zum Besten”. Ist dir schon mal etwas Furchtbares, Existenzbedrohendes, Atemraubendes, Sinnvernichtendes in deinem Leben passiert?
Liebe Jara, danke für deine Rückfrage.
Ich finde sie sehr berechtigt und ich muss immer wieder zugeben, dass ich selbst sicherlich nie der richtige sein kann, wenn es um die Beantwortung von “echten Leid-Fragen” angeht. Warum: Weil mir (noch) nie etwas Furchtbares, Existenzbedrohendes oder Sinnvernichtendes geschehen ist, da hast du volllkommen Recht. Sicherlich, “kleinere” persönliche Leiden waren da, aber die etwas in dieser Größenkategorie. Da ich also nicht zu den persönlich Betroffenen gehöre, zähle ich mich nicht zu denjenigen, die in diesen Situationen eine trostspendende Antwort geben können – muss ich ganz offen zugeben. Wer kann da möglicherweise besser etwas zu sagen? Vielleicht der Herr Dr. Jürgen Spieß, der vor vielen Jahren bei einem Autounfall seine Frau und sein Kind verlor, er selbst überlebte das Unglück… zweifelsfrei gehört solch ein Unfall in die Kategorie “sehr furchtbar” oder “sehr sinnvernichtend”… das Ganze stellte seinen Glauben vor eine harte Probe.
Spätestens seitdem halte ich Jürgen Spieß für einen sehr kompetenten Redner in Sachen der Leid-Frage, da er es eben nicht nur theoretisch im Seminarraum anspricht, sondern es selbst erfahren hat. Seinen Vortrag hierzu findest du unter: http://www.stephan-lange.eu/vortraege/vortrag_jspiess_leid.mp3
Wenn ich weiterhin irgendwie helfen kann, einfach melden.
Gefaellt mir, dass hier haeufig geschrieben wird.