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Ohne den selbsternannten Apostel Paulus würde es das Christentum nicht geben. Er war theologisch und historisch der eigentliche Gründer.

Danke für diesen Einwand. Ich gebe Ihnen insoweit Recht, als wir in Paulus sicherlich eine maßgebliche Person bei der Herausbildung des frühen Christentums als eigenständiger Bewegung vor uns haben.

Aber das heißt ja noch lange nicht, dass Paulus auch der „eigentliche“ Gründer des christlichen Glaubens ist. Diese Bewegung basiert vielmehr auf den Erfahrungen zahlreicher (mit Ausnahmen) namensloser Männer und Frauen, die davon berichten, dem auferstandenen Jesus begegnet zu sein, und – ganz ohne Paulus – beispielsweise die Gemeinden von Damaskus, Antiochia, Alexandrien und Rom gründeten.

Sicherlich kamen Paulus große Verdienste zu; es wäre aber alleine schon aus historisch-chronologischer Sicht nicht richtig zu sagen, dass er der Gründer des Christentums war. Es war vielmehr eine Vielzahl von Personen, die die Botschaft von der Auferstehung Jesu verkündete.

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